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Der Herr segne dich, er, der auf dem Berg Zion wohnt! Er hat Himmel und Erde geschaffen! Ps. 134,3

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Prophetie
                                                                             Drei Träume

1. Traum: Anhöhe - Hütte - Rundblick

Wir lagerten in und außerhalb einer Hütte, die auf einer Bergkuppe stand. Ich genoss die schöne Aussicht. Plötzlich sah ich einige km weit entfernt starke, wellenförmige Wolkengebilde, die durch einen starken Wind verursacht wurden. Es war ein Naturschauspiel. Nie hatte ich so etwas zuvor gesehen.

Keiner meiner Mitwanderer sah dies. Während ich noch staunend das Naturschauspiel betrachtete, wurden die Wolken senkrecht aufgestellt, etwa 100 m hoch. Plötzlich kam diese Wolkenwand rasend schnell auf uns zu, und zwar von allen vier Himmelsrichtungen. Ich konnte die Schutzhütte nicht mehr erreichen und warf mich in eine Erdmulde. Der Sturm war so stark, dass ich mich kaum flach auf dem Boden halten konnte, ich wurde sogar einen Meter weit mitgeweht, konnte mich dann aber an einer Wurzel festhalten. So schnell der Wind gekommen war, war er auch schon wieder vorbei. Als ich mich umdrehte, stand die Schutzhütte noch, sie war durch den Sturm etwas lädiert. Keiner war verletzt, alle hatten den Sturm gut überstanden.

2. Traum: Eile war geboten...

Wir, einige vom CZW, waren mitten in einer Stadt auf einer schönen Parkfläche, unterbrochen mit Gärten. Leider war diese Fläche ohne offenen Ausgang. Wir wussten innerlich, dass wir so schnell wie möglich das Grundstück verlassen sollten. Jemand von unserer Gruppe kannte jemand, durch dessen Garten wir das Grundstück verlassen konnten. Es war höchste Eile geboten, da diese Möglichkeit nur eine kurze Zeit bestand. Ich war einer von den letzten, die sich auf den Weg machten.

Leute vom Missionsteam riefen: schnell, schnell. Währenddessen kamen plötzlich Hunderte von Menschen. Wie in einem Stadion kamen sie zusammen. Ich predigte etwas, aber es war nicht sehr evangelistisch. Plötzlich wusste ich, dass ich sehr schnell aufstehen und durch den engen Ausgang gehen sollte. Kaum stand ich, setzten sich alle sofort in Bewegung, als hätten sie mich beobachtet. Es war mir sehr schwer, mit den vielen Leu­ten rechtzeitig hinaus zu kommen. Dann ging alles sehr schnell und wir staunten, wie schnell wir alle das Gelände verlassen hatten und in einer anderen Gegend waren, die schön, weit und ohne Grenzen war.

3. Traum: Der Erdboden erhob sich...

Mit einigen Bekannten war ich mit dem Auto auf einem Grundstück außerhalb der Stadt, dort stand auch eine Baracke. Ich saß mit einigen Leuten zusammen, u. a. mit Pam und erzählte, dass ich kurz nach dem Krieg aufgewachsen sei.

Plötzlich begann ein Sturm, der so stark war, dass der Erdboden in Wellen bis ca. 3 m hoch gehoben wurde. Einige Teile wurden herausgerissen, aber unsere Baracke stand fest. Vorher schon hatte ich einen ähnlichen Sturm im offenen Auto erlebt und gut überstanden, was mich sehr erstaunte.

Während wir so da saßen, waren wir überrascht, dass der Sturm uns nichts anhaben konnte. Im nächsten Augenblick saßen wir in einem Zug, der im Rückenwind dieses Sturmes ungehindert mit einer großen Geschwindigkeit und Sicherheit in eine bestimmte Richtung fuhr.

Auslegung

Diese drei Träume handeln von natürlichen und geistlichen Erschütterungen. Unheil kommt sehr schnell, wenn wir aber als Christen eins sind, werden wir wunderbar bewahrt, können sogar noch Menschen für Jesus Christus gewinnen.

Manche sehen die Zeichen der Zeit nicht so klar, weil sie aber in einer Gruppe sind und die Gemeinde als Schutzhütte haben, werden sie von Gott vor Schaden bewahrt.

In zwei Träumen ist, unter verschiedenen Voraussetzungen, von der Entrückung die Rede. In 1. Kor. 15, 50-58 und 1. Thes. 4,16-18 lesen wir: "Denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Befehl ertönt, wenn die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallen, herabkommen vom Himmel, und zuerst werden die Toten, die in Christus gestorben sind, auferstehen. Danach werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden auf den Wolken in die Luft, dem Herrn entgegen; und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit. So tröstet euch mit diesen Worten untereinander".

Es gilt, die Beziehung zu Jesus Christus zu festigen und treu in der Gemeinde, entsprechend den Begabungen, mitzuarbeiten. Wir brauchen keine Angst vor der Zukunft zu haben, wir sind in Gottes Hand geborgen.

W. Mayer

Quelle: Blickpunkt CZW

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