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Der Herr segne dich, er, der auf dem Berg Zion wohnt! Er hat Himmel und Erde geschaffen! Ps. 134,3

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Keine Angst vor dem Heiligen Geist

1. Probleme mit dem Heiligen Geist?

Schon vor hundert Jahren hatte die deutsche Christenheit Probleme mit dem Heiligen Geist. Er ist der Geist der Wahrheit. Deshalb werden parallel zu einem Geistesaufbruch in Deutschland auch heute noch verborgene Sünden, Süchte, Leidenschaften usw. bekannt. Viele Deutsche haben Probleme mit dem Heiligen Geist, weil er nicht in ihr System passt. In Joh. 3, 7+8 wird sein Wirken und Wehen verglichen mit dem Wind, er wirkt wann und wie er will.

Er lässt sich nicht einfach kontrollieren, manipulieren oder gebrauchen. Es besteht jedoch die Gefahr, dass der Heilige Geist gedämpft und ausgelöscht wird, man ihm widersteht, dass man ihm gegenüber ungehorsam ist oder sich gar versündigt. Der Heilige Geist ist der Herr und er ist der Geist des Herrn. Und wo er ist, da ist Freiheit. Nicht wenige Menschen haben Angst vor dieser Freiheit.

Darf sichtbar werden, was in mir ist? Mein Denken und Fühlen, meine Geheimnisse, Taten usw.?

2. Der Geist der Wahrheit

Wahrheit bekämpft die Lüge, das Licht treibt die Finsternis aus, Transparenz bringt Verborgenes zum Vorschein.

In Joh. 14, 15-17 lesen wir, dass der Geist der Wahrheit gegeben wird, wenn wir so lieben, wie Jesus es uns sagt. In der Bibel lesen wir seine Weisung. Der Mensch der Hilfe braucht, dem begegnet der Heilige Geist als Anwalt, Fürsprecher, Tröster, Paraklet. Er ist aber auch der Parakletos d.h. der Herbeigerufene. Der Heilige Geist muss also herbeigerufen werden, damit er uns beistehen und in allen Lebenslagen helfen kann. Er wird uns gegeben, wenn wir an Jesus glauben, unser Leben ihm anvertrauen und wenn wir Jesus um den Heiligen Geist bitten. Ohne Jesus Christus gibt es kein Empfangen des Heiligen Geistes.

Willst Du den Heiligen Geist empfangen?
Brauchst du ihn, bist du schwach genug?

3. Jesus spricht: "Ich komme zu euch..."

In Joh. 15, 18-23 sagt uns Jesus:

"Ich lasse euch nicht als Waisenkinder zurück, ich komme wieder zu euch, ich gebe mich euch zu erkennen und ihr werdet mich sehen. Wer wird Jesus erkennen und sehen? Die, die Jesus lieben! Diese Liebe wird daran erkannt, dass sie seine Gebote halten, und er sich ihnen offenbart, Joh. 14, 21.

Weshalb gibt Jesus sich nicht der ganzen Welt zu erkennen? Weil er sich nur denen zu erkennen gibt, die ihn lieben d.h. die sein Wort halten. Nur der liebt Jesus wirklich, der nach seinem Wort lebt und es tut. Jesus verspricht uns: "Der Vater und ich werden Wohnung in euch nehmen. "Dies geschieht durch den Heiligen Geist. Willst du das, hast du davor Angst, weshalb hast du Angst? Was hindert dich, den Vater und Jesus einzuladen?

4. Hab keine Angst!

Fürchte dich nicht vor Jesus und dem Heiligen Geist. Es geht nicht um Gefühle für ihn, sondern um das Tun seiner Worte. Wer nicht nach Gottes Wort lebt und Jesus gehorcht, macht auch keine Erfahrungen mit ihm. Es ist wichtig, sich für Jesus Zeit zu nehmen im Gebet, sich für den Heiligen Geist zu öffnen.

Der Vater soll im Geist und in der Wahrheit angebetet werden. Wenn du das tust, wird er dir alles erklären, in deine Gedanken sprechen, Impulse und Anweisungen geben, wie du z.B. deinen Tag planen sollst. Wann und wohin du in den Urlaub gehen kannst, Besuche machen sollst oder dich entschuldigen, wie und wem du Gutes tun kannst.

Es ist noch nicht so lange her, da hatte ich ein kurzes Gespräch und eine freundschaftliche Begegnung mit einem Mann Gottes. Während ich so mit ihm sprach, hört ich deutlich in meinen Gedanken, gib ihm 50,-Euro. Nun lag es an mir, das zu tun, was ich für richtig hielt. Auf die Stimme des Heiligen Geistes zu hören muss gelernt sein. Darum ist es wichtig, täglich die Bibel zu lesen, vor allen Dingen die Evangelien, damit du Jesus

besser kennen lernst. Lies täglich die Bibel und bitte den Heiligen Geist, dass er dir alles erklärt, denn Jesus sagt: "Er wird euch in alle Wahrheit leiten, er nimmt es von mir und gibt euch die Impulse weiter". Die Folge wird sein, was wir in Joh. 14, 27 lesen, "meinen Frieden gebe ich euch". Ruhe, Gelassenheit, Freiheit kommt und Angst weicht. Gerade in dieser unsicheren Zeit der Kriege, Arbeitslosigkeit und Krankheiten rechne mit Jesu Liebe, Gnade und Güte. Du selber musst nichts leisten, öffne dich nur für Jesus und den Heiligen Geist. Gib dich ihm neu hin und gehorche ihm d.h. liebe IHN. Heiße Jesus und den Heiligen Geist willkommen und bitte ihn - "komm, komm in mein Leben herein!" Du darfst natürlich sein wie ein Kind, denn er wird alles wohl machen. Ein Leben unter der Führung des Heiligen Geistes ist entspannter, fröhlicher, freier, liebevoller und voll Friede.

W. Mayer

Quelle: Blickpunkt CZW

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