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Gebet verändert - Dich und die Welt
Steh auf und bete!
Es gilt aufzustehen und aufzuwachen. Nach Epheser 5,14 sollen wir aufwachen und aufstehen von unserem Schlaf, uns erheben von den Toten und Christus wird unser Licht sein.
Unsere Beziehung zu Jesus Christus ist nur so gut wie unser Gebetsleben. Wenn wir nun merken, dass wir mit unserer Beziehung zu ihm am Ende sind, unser Gebet schwach, es keine Wirkung hat, so ist es Zeit, ihn um Hilfe anzurufen. Jeder ist persönlich gemeint. Wir können uns nicht darauf verlassen, dass andere - oder der Pastor - für uns beten. Wir müssen im Glauben erwachsen werden. Das bedeutet, für uns persönlich, unsere Familie, unsere Gemeinde, ja für unsere Stadt oder unser Land einzustehen. Dies ist nicht nur die Aufgabe von der Leiterschaft, sondern jeder einzelne soll für den anderen beten. Epheser 6,18 fordert uns auf, nicht aufzuhören zu bitten und zu beten. Es wird uns versprochen, dass der Heilige Geist uns dabei hilft und leitet, wir aber sollen wach bleiben und bereit, Gott inständig im Gebet für alle Christen in der Welt zu bitten. Auch Leute, die in Leiterschaft stehen, müssen im Gebet ihren Platz einnehmen. Ein Leiter, der nicht betet, hat keine Autorität. Er stellt etwas dar, was er nicht ist. Ohne Gebet haben wir Christen in der Zukunft keine Chance.
Die verwundete Armee Gottes
Das Leben ist nicht einfach, ja, es ist hart und wenn wir gläubig werden merken wir, dass oft auch andere Gläubige nicht fair mir uns umgehen. Wir werden enttäuscht, sind verletzt und bei so manchem entsteht Bitterkeit, welche ihn selbst und auch seine Umgebung vergiftet. Um nicht weiter verletzt zu werden, macht man zu. Das Herz wird hart und verschlossen, es ist nicht mehr fähig, die Impulse des Heiligen Geistes, auch die Gebetsimpulse, aufzunehmen. Der Herr will die verwundeten Herzen durch Vergebung und Versöhnung heilen. (Manche schleppen auch einen verwundeten Geist mit sich herum.) "Segnet die euch fluchen, tut Gutes denen, die euch hassen", werden wir aufgefordert. Vergib, lass los und bitte darum, dass Jesus Christus dich ganz befreit. Er fordert uns in Johannes 8,31-36 auf, an seinem Wort zu bleiben, damit wir wahrhaftige Jünger werden. Durch sein Wort werden wir die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird uns freimachen: "Wen der Sohn Gottes freimacht, der ist wirklich frei." Sagen wir uns also los, damit wir Beter und frei werden.
Götzen blockieren im Gebet
Alles, was uns letztlich Zeit raubt, ist ein Götze. Sei es Arbeit, Familie, Hobbys, Fernsehen, Vergnügungen, selbst Ämter oder die Gemeinde können ein Götze sein. Vor allen Dingen aber Wohlstand, Vergnügen und Bequemlichkeit halten uns von einem guten Gebetsleben ab. Nichts in uns darf sich erheben oder Jesus die erste Stelle rauben. Es gilt, Schuld und Sünde beim Namen zu nennen und sich von diesen Dingen zu trennen. Nicht umsonst erfolgt die Ermahnung im 1. Korinther 6,9+10, dass Götzendiener usw. kein Anrecht haben am Reich Gottes, sie werden es nicht erben.
Durchbreche deine Gedankenfestungen
Wir leben von Erfahrungen, von Dingen, die wir gelernt haben; Deutschland wird vom Verstand her regiert. Alles was nicht verstandesmäßig erfasst werden kann, hat so gut wie keinen Wert. Auch wir haben gedankliche Festlegungen, das menschliche Denken steht oft über Gott. So richtig es manchmal sein kann, so falsch ist es auch. Alles ist machbar, wir haben alles im Griff. Gleichzeitig werden wir mit dem Zeitgeist konfrontiert; Unmoral, Ehebruch, Lust und Sex werden überall in den Medien als normal dargestellt. Selbst Homosexualität oder gemischte Sauna, usw., Betrügereien in jeder Form sind normal. Wir sollten unser Leben reinigen und rein halten, damit wir entsprechend dem Willen Gottes nach 1. Johannes 5,14 beten können. Dort haben wir die Verheißung, dass wenn wir nach seinem Willen beten, er uns hört und wir schon im voraus für alle Gebetserhörungen danken können. Wir sollten nicht so beten, wie wir die Dinge sehen, sondern wie Gott sie sieht. Gottes Sicht wird uns in der Bibel gezeigt. Der Mensch ohne Jesus Christus lebt in einem antigöttlichen Gedankenmuster. Auch wir sind gefährdet oder noch darin gebunden. Wir werden durch den Heiligen Geist aufgefordert, Gottes Gedanken zu denken, uns durch sein Wort prägen zu lassen. „In Jesus Christus zu bleiben“ heißt in seinem Wort zu bleiben.
In Johannes 14,13+14 werden wir ermutigt, in Jesu Namen zu bitten. Er garantiert uns die Gebetserhörungen, damit der Vater, durch ihn, den Sohn, verherrlicht wird. Er verheißt uns ausdrücklich: "Was ihr mich bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun." Es lohnt sich also, ganz neu mit dem Gebet zu beginnen.
1. Wonach hält Gott Ausschau?
Nach Leuten, die entsprechend seinem Wort beten. Die ein Herz für Deutschland haben.
Unser Land wurde durch unsere negative Vergangenheit geistlich isoliert, buchstäblich zur geistlichen Wüste, wie einst das verlassene Land Israel. Israel bestand damals nur noch aus Wüsten, Steppen und Sümpfen, ein Land ohne Hoffnung - vergessen.
Viele denken, dass Gott sich von Deutschland abgewandt hat. Dies ist eine Lüge des Teufels, denn Gott hat gute Pläne für uns. Durch Jesus Christus haben wir Hoffnung und Zukunft. Es ist kein Zufall, dass wir in dieser Zeit in Deutschland leben, darum schweigen wir nicht, sondern halten Gott all die guten Verheißungen vor, die er auch für unser Land bereit hält. Obwohl Jesaja 60,1-5 in erster Linie Israel gilt, dürfen wir dieses Wort auch prophetisch und im Gebet für Deutschland in Anspruch nehmen, damit sein Wille in Deutschland geschieht. Wir sind eine reiche Nation, trotzdem haben wir eine Höchstrate an Depressiven, psychisch Kranken, Selbstmördern und Abtreibung. Ja es sieht dunkel in unserem Land aus. Aber wir dürfen beten: "Deutschland, mache dich auf, werde Licht. Denn dein Licht kommt und die Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir.“
2. Gott hält nicht still
Gott gibt sich mit dem Zustand unseres Landes nicht zufrieden, denn Deutschland hat eine geistliche Bestimmung, viele wunderbare göttliche Fähigkeiten, Qualitäten und Eigenschaften, mit denen wir der Welt dienen können. Gott will, dass diese eingesetzt und umgesetzt werden, zum Wohle der Menschen. Darum sollten wir im Gebet nicht stillhalten, nicht ruhen, bis die Gerechtigkeit unseres Herrn Jesus Christus und die Herrlichkeit Gottes in unseren Gemeinden und in unserem Land anbricht. Vielleicht müssen wir vorher auch bitten, dass wir eine Liebe für Deutschland bekommen, denn ohne Liebe können wir nicht effektiv für unser Land beten. Bei der Berufung des Jesaja, in Jesaja 6,8, wird er gefragt:
"Wen soll ich senden, wer will unser Bote sein?". Dies ist die Frage, die Gott auch an uns heute stellt. Darf er uns dazu gebrauchen für unser Land in Hingabe zu beten? Werden wir ihm antworten? Jesaja antwortete; "Hier bin ich, Herr, sende mich."
Um genau zu wissen, wie wir für unser Land beten sollen, müssen wir uns für Gott Zeit nehmen, ihn suchen in der Stille und im Gebet, dann wird er uns seine Gedanken geben. Der Heilige Geist wird uns die Impulse liefern, die wir beten können und wir werden merken; Beten macht Spaß!
3. Bringe deine Anliegen vor Gott
Bete was dir Gott auf das Herz gelegt hat. gib nicht nach, ringe darum und halte Gott vor, was er versprochen hat:
"Herr, du hast es uns verheißen, wir wollen es sehen." Wir wissen genau, dass wir in Deutschland viele Wunder brauchen, damit dieses Land mit dem Evangelium erreicht wird, aber Gott ist groß, ein Gott der Wunder tut.
Oft wissen wir auch nicht, wie wir beten sollen und darum dürfen wir uns an Römer 8, 26-28 halten. Dort wird gesagt, dass Gottes Geist für uns betet, er uns im Gebet vertritt und dass er so betet, wie es dem Willen Gottes entspricht, Der Heilige Geist hilft unserer Schwachheit auf. Wir, die wir das Sprachengebet von Gott bekamen, haben die Möglichkeit, so oft und so lang wie möglich in anderen Sprachen zu beten. Denn wir wissen: Wer in Sprachen betet, nach 1. Korinther 14,2+4, der spricht die Geheimnisse Gottes aus und er auferbaut sich selbst im Glauben. Der Heilige Geist übernimmt unsere Gebete, betet nach Gottes Willen und die Gebete werden erhört. Nehmt das Wort Gottes, vor allen Dingen die Psalmen, in Anspruch und betet dem Wort Gottes entlang, glaubt, dass kein Gebet verloren geht, sondern Gott sie nach seinem Willen erhört. Erlaubt auch den Schriftstellen, dass sie zu euch reden dürfen. Baut zu Hause, mit eurer Familie, einen Gebetsaltar auf. Lasst euch nicht abhalten von folgenden Gründen: „keine Zeit“ – „zu müde“ – „keine Lust“ – „keine Worte“,... Wenn es dir Ernst ist, wird es funktionieren. Gott wird dir einen Hunger ins Herz geben.
4. Der Durchbruch im Gebet
Wenn unser Herz Gott gehört, wird er unser Herz mit seinen Anliegen erfüllen. Betet darum "Herr, mach mich zu einem Beter, mein Haus soll ein Gebetshaus sein, gib mir Weisheit und Zeit dafür." "Ich kann nicht beten, weil..." gilt für uns nicht mehr.
Unser Gebet verändert mich, durch Gebet wird Negatives positiv.
Wenn ich mit einem Menschen Probleme habe und für ihn bete, verändert das meine Beziehung zu ihm.
Sagt Gott alles im Gebet, schüttet euer Herz bei ihm aus. Er weiß ja doch alles, werdet ganz ehrlich. Erzählt ihm von eurer Unfähigkeit, richtig und anhaltend zu beten. Bringt alle Verwundungen und Verletzungen zu ihm. Bittet um Vergebung und Versöhnung.
Es ist einfach schön, mit Gott zu reden. Werdet ganz ehrlich, denn er versteht euch, und in all diesem, auch in eurer Not, wird er kommen und euch im Gebet verändern. Traurigkeit wird verschwinden, ihr werdet ruhig werden, obwohl die Probleme noch da sind. Ihr bekommt Hoffnung für euch, eure Umgebung, und die Gewissheit, dass alles in Gottes Händen ist. Bringt auch eure Ideen zu Gott und sucht nach Bibelsteilen, die diesen Dingen entsprechen. Lernt das Leben mit Jesus Christus zu genießen. Nicht umsonst können wir in Nehemia 8,10 lesen: "Und seid nicht bekümmert, denn die Freude am Herrn ist euere Stärke." Wenn wir im Gebet durchgebrochen sind, dann ist es wirklich, als wenn man von einem Fluss mitgenommen wird. Man hat nicht mehr stark zu rudern, sondern fließt im Heiligen Geist mit.
5. Überwinde im Gebet
Zugegeben, beten ist manchmal Knochenarbeit!
Es kann ganz schön hart sein und oft denken wir, wir kommen nicht durch, oder unser Gebet geht nur bis zur Decke. Wenn wir aber nicht aufgeben, nicht nachlassen, anhaltend beten, überwinden, dann werden wir einen Durchbruch schaffen und Gebet wird zum Vergnügen. Es ist unser Ziel, dass Gebet Spaß und Freude machen soll. Nicht mehr länger eine mühsame Pflichterfüllung, sondern ein Genießen der Gegenwart Gottes. Seid ermutigt, fangt an, es lohnt sich. Ich wünsche uns allen viel Erfolg.
W. Mayer
Quelle Blickpunkt CZW
www.feldzeichen.de
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