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Der Herr segne dich, er, der auf dem Berg Zion wohnt! Er hat Himmel und Erde geschaffen! Ps. 134,3

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Bin ich auf dem richtigen Weg?

1. Bin ich im Willen Gottes?

Ist meine Beziehung zu Jesus Christus echt? Komme ich in das Himmelreich?

Ist mein Glaube Realität oder Einbildung?

Solche oder ähnliche Fragen gehen vielen Gläubigen durch den Kopf. Manche von ihnen sind in einer Dauerkrise, sie suchen die Verbindung zu Jesus Christus erst dann, wenn sie Probleme oder Nöte haben. Ähnlich wie wir das im Alten Testament von Israel lesen können. Als es ihnen gut ging, lebten sie ihr eigenes Leben und vergaßen Gott, als sie von ihren Feinden bedrängt wurden, schrieen sie wieder zu Gott.

Wir sollten aus diesem Teufelskreis herauskommen. Der Gläubige ,der Gottes Willen tun will, wird mehr bewahrt, als der, der im Ungehorsam gegenüber Gott lebt. Denn das Wort Gottes sagt eindeutig: Der Zorn Gottes geht über die Kinder des Ungehorsams. Darum wollen wir lernen, die Beziehung zu ihm zu pflegen und im Gehorsam zu leben.

In Psalm 32, 5-7 lesen wir: „Darum bekannte ich dir meine Sünde, und meine Schuld verhehlte ich nicht. Ich sprach: Ich will dem Herrn meine Übertretungen bekennen. Da vergabst du mir die Schuld meiner Sünde. Deshalb werden alle Heiligen zu dir beten zur Zeit der Angst. Darum, wenn große Wasserfluten kommen, werden sie nicht an sie gelangen. Du bist mein Schirm, du wirst mich vor Angst behüten, dass ich errettet gar fröhlich rühmen kann."

Die Treuen oder wie sie hier genannt werden, die Heiligen, die eine enge Beziehung zu Jesus Christus haben, werden vor der Flut bewahrt und beschützt. Gott, der Allmächtige, behütet sie, dass die Wasser des Alltags sie nicht überfluten können. Gott selber hilft ihnen, dass sie mit Freuden zu ihm kommen können.

2. Gehorche ich Gottes Wort?

In Matth. 7,19-29, bekommen wir einen göttlichen Spiegel vorgehalten, dort heißt es: „Jeder Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Darum: An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Es werden nicht alle, die zu mir sagen Herr, Herr, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen böse Geister ausgetrieben, haben wir nicht in deinem Namen viele Wunder getan? Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie gekannt; weicht von mir, ihr Übeltäter! Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf den Fels baute. Als nun ein Platzregen viel, die Wasser kamen und die Winde wehten und sie stießen an das Haus, so fiel es doch nicht ein; denn es war auf Felsen gegründet. Und wer diese meine Rede hört und tut sie nicht, der gleicht einem törichten Mann, der sein Haus auf Sand baute. Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, da fiel es ein und sein Fall war groß. Und so begab es sich, als Jesus diese Rede vollendet hatte, dass sich das Volk entsetzte über seine Lehre; denn er lehrte sie mit Vollmacht und nicht wie die Schriftgelehrten."

Wie sehen meine Früchte aus? Rede ich nur vom Herrn oder tue ich auch den Willen des Vaters im Himmel. Geistesgaben, ja selbst Vollmacht und Wunder sagen noch nichts darüber aus, ob ich Gottes Willen tue. Übertrete ich die Anweisungen Gottes oder halte ich sein Wort und handle danach. Die Flut, der Sturm des Lebens, bringt die Wahrheit ans Licht, darum lässt Gott es zu, dass wir durch Nöte, Krankheit, Prüfungen, Wüsten und auch Niedergeschlagenheit gehen. Unser Leben ist auf dem Prüfstand.

Wie wertvoll ist mir Gottes Wort, behalte ich das Gute aus der Predigt? Sehe ich das Wort Gottes als eine geistliche Nahrung an? Oder gehe ich oberflächlich damit um, wie Leute die kostbare Speise einfach in den Abfall werfen? Ein entsprechender Traum von der Gemeinde hat mich dabei sehr schockiert. Zuviel des guten Essens lag auf dem Boden. Viele beachteten die guten Speisen nicht oder ließen den Teller halb voll stehen. Gott will uns versorgen.

3. Höre ich die Stimme Jesu?

Joh. 10, 4 lesen wir davon, dass Jesus vor seinen Schafen hergeht, die Schafe folgen ihm nach und sie kennen seine Stimme.

Ähnlich können wir das in Joh. 10, .27+28 lesen. Dort heißt es:,, Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen und niemand wird sie aus meiner Hand reisen." Jesus sagt also eindeutig - meine Schafe hören meine Stimme. Ich kenne meine Schafe, sie folgen mir und ich gebe ihnen das ewige Leben. Jesus Christus garantiert uns, dass er uns festhalten will. Was ist aber mit den sogenannten Gläubigen, die seine Stimme nicht kennen? Sie werden Jesus auch nicht nachfolgen usw.. Von unserer persönlichen Beziehung zu Jesus Christus hängt also unser ewiges Leben ab. Es geht nicht darum, gewisse Anordnungen zu befolgen, sondern um die Beziehung geht es. Ohne Reden, ohne Hören gibt es keine Beziehung. Und alles, was wir von Jesus Christus hören in seinem Wort, ist von unschätzbarem Wert. Die Bibel ist eine Schatztruhe. Führe ich ein Tagebuch darüber, wann und was Jesus Christus zu mir gesprochen hat?

Seine Worte, die mich persönlich angesprochen haben sind von unschätzbarem Wert. Sie bringen die Frucht des ewigen Lebens, darum sollten wir täglich seine Worte lesen. Sein Reden immer wieder durchlesen und danach handeln. Sollten wir den Faden verloren haben, so dürfen und müssen wir sofort wieder zurückgehen zum Ausgangspunkt, zu Jesus Christus.

4. Woran erkenne ich den rechten Weg?

In Spr. 4, 18 + 19 wird uns dieser Weg beschrieben: „ Der Gerechten Pfad glänzt wie das Licht am Morgen, das immer heller leuchtet bis zum vollen Tag. Der gottlosen Weg aber ist wie das Dunkel; sie wissen nicht, wodurch sie zu Fall kommen."

Gehe ich meinen Lebensweg gemeinsam mit Jesus Christus, bekomme ich immer mehr Klarheit über meinen Lebensweg und es wird zunehmend heller. Ich bekomme göttliche Sicherheit und Ruhe.

Der Friede Gottes umgibt mich. Wenn es aber immer dunkler wird in meinem Alltag, stehe ich in der Gefahr, den falschen Weg eingeschlagen zu haben. Darum heißt es ja auch: „Sein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege."

Wenn ich diesen Weg verlasse, wird es immer dunkler, Verwirrung und Unsicherheit nehmen zu. Nun gilt es, so schnell wie möglich umzukehren, zurück zur Wegkreuzung zu gehen, wo ich die falsche Abzweigung genommen habe. Jesus Christus verwandelt den falschen Weg nicht so einfach in den richtigen. Die Bibel spricht davon, dass wir umkehren müssen, die andere Richtung einschlagen, denn Umkehr ist etwas sehr Gutes, neu anfangen, zurück zum Ausgangspunkt gehen und den richtigen Weg einschlagen ist die Lösung.

5. Wie bleibe ich auf dem richtigen Weg?

Gott selber will dich unterweisen, ein Auge auf dich haben. Er will dir raten und dir den rechten Weg zeigen. So können wir es in Psalm 32, 8 lesen.

In Sprüche 4, 20-23 werden wir aufgefordert, auf das Wort Gottes zu achten. „Mein Sohn merke auf meine Rede und neige dein Ohr zu meinem WortLass sie dir nicht aus den Augen kommen; behalte sie in deinem Herzen, denn sie sind das Leben denen, die sie finden und heilsam dem ganzen Leibe. Behüte dein Herz mit allem Fleiß, denn daraus quillt das Leben."

Wenn ich täglich das Wort Gottes lese, die Beziehung zu Jesus Christus pflege, das tue, was mir innerlich klar wird und auch die Gemeinschaft mit den anderen Gläubigen pflege, wird Gott selbst dafür sorgen, dass ich nach Geist, Seele und Leib gesunde. Es wird Licht um mich herum werden, mein Leben wird Frieden ausstrahlen. Andere Menschen werden sich an mir orientieren und der Segen Gottes wird sichtbar in meinem Leben sein.

Gemeinsam mit auf dem Weg,

Willi Mayer

 Quelle: Blickpunkt

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