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Der Nationalsozialismus und die Antike
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´´Wir haben keine Vergangenheit´´, räsonierte Hitler über die verzweifelten Versuche der SS-Archäologen, die in den Wäldern Germaniens nach den Vorfahren der Deutschen gruben und lediglich Scherben zu Tage förderten. Die Vergangenheit einer Rasse, so Hitler, auf welche die Deutschen stolz sein könnten, befand sich deshalb in Griechenland und in Rom. Die Inszenierung dieser erlogenen Abstammung breitete sich folgerichtig im öffentlichen Raum aus: in der neo-römischen Architektur, in der neo-griechischen Nacktheit in Kunst und Sport, in den Feldzeichen und Standarten der Aufmärsche oder in der antikisierenden, pathetischen Ästhetik der Parteitage. Was eignete sich besser als Sparta, um einen neuen Menschen zu schaffen? Welches Beispiel konnte besser sein als Rom, um ein Imperium, ein Weltreich aufzubauen? Die bahnbrechende Darstellung von Johann Chapoutot belegt akribisch anhand zahlreicher Beispiele die totalitäre Instrumentalisierung der Antike für ein verbrecherisches Weltbild.

Anbieter: buecher.de
Stand: Sep 25, 2018
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Über das Leben Konstantins\De vita Constantini ...
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Die Vita Constantini des Eusebius von Caesarea (ca. 260 - 339 n. Chr.), des Vaters der Kirchengeschichtsschreibung, gehört zu den wichtigsten zeitgenössischen Quellen zu Konstantin dem Großen, zumal sie in engem zeitlichen Abstand zu Konstantins Tod im Jahre 337 n. Chr., in Teilen wohl noch zu dessen Lebzeiten verfaßt wurde. Euseb feiert in dieser vier Bücher umfassenden Schrift den ersten christlichen Kaiser in der Geschichte Roms nach den Regeln des antiken Herrscherlobs und erweitert dieses außerdem noch durch die Zugabe authentischer Urkunden aus der kaiserlichen Kanzlei sowie eigenhändig abgefaßter Schreiben des Kaisers. Konstantin ist in der Darstellung Eusebs ein Diener Gottes wie Mose und zeichnet sich durch seine Frömmigkeit und seinen Glauben an den einen Gott aus, den er nicht müde wird zu verkünden, während die polytheistische Religion der paganen Dämonenverehrer von ihm bekämpft wird. Obwohl Euseb den Kaiser persönlich nur wenige Male treffen konnte, zeichnet er dessen berühmte Vision des Labarums, das heißt des christlichen Feldzeichens, nach dessen Bericht auf. Desweiteren berichtet er von der Schlacht an der Milvischen Brücke, beschreibt die kaiserlichen Baumaßnahmen, wie zum Beispiel den Bau der Grabeskirche in Jerusalem oder die Apostelkirche in Konstantinopel, und schildert den Tod von Konstantins Vater Constantius Chlorus ebenso wie den seiner Mutter Helena. Erst auf dem Totenbett läßt sich Konstantin nach Euseb taufen und erweist sich in seinem Tod als glücklich zu preisender Mensch, der mit Söhnen, die seine Nachfolge antreten können, gesegnet ist, der sich der Verehrung seiner Untertanen gewiß sein kann und durch viele militärische Erfolge ebenso wie durch kluge politische Maßnahmen sein Konzept der Einheit in Staat und Kirche erfolgreich verwirklicht hat. Das Bild Konstantins, das Euseb bietet, zeigt diesen als Idealtyp eines christlichen Herrschers, der sich durch seine Fürsorge für alle Untertanen, seine asketisch gelebte Frömmigkeit sowie durch seine Verbundenheit mit Gott in Glauben und Gebet auszeichnet. Der vorliegende Band bietet neben einer ausführlichen Einleitung, in der die aktuelle Forschungslage dargestellt wird, eine moderne deutsche Übersetzung mit kommentierenden Fußnoten und schließt so eine Forschungslücke im deutschsprachigen Raum.

Anbieter: buecher.de
Stand: Oct 18, 2018
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De vita Constantini FC Bd.83
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Die Vita Constantini des Eusebius von Caesarea (ca. 260 - 339 n. Chr.), des Vaters der Kirchengeschichtsschreibung, gehört zu den wichtigsten zeitgenössischen Quellen zu Konstantin dem Großen, zumal sie in engem zeitlichen Abstand zu Konstantins Tod im Jahre 337 n. Chr., in Teilen wohl noch zu dessen Lebzeiten verfaßt wurde. Euseb feiert in dieser vier Bücher umfassenden Schrift den ersten christlichen Kaiser in der Geschichte Roms nach den Regeln des antiken Herrscherlobs und erweitert dieses außerdem noch durch die Zugabe authentischer Urkunden aus der kaiserlichen Kanzlei sowie eigenhändig abgefaßter Schreiben des Kaisers. Konstantin ist in der Darstellung Eusebs ein Diener Gottes wie Mose und zeichnet sich durch seine Frömmigkeit und seinen Glauben an den einen Gott aus, den er nicht müde wird zu verkünden, während die polytheistische Religion der paganen Dämonenverehrer von ihm bekämpft wird. Obwohl Euseb den Kaiser persönlich nur wenige Male treffen konnte, zeichnet er dessen berühmte Vision des Labarums, das heißt des christlichen Feldzeichens, nach dessen Bericht auf. Desweiteren berichtet er von der Schlacht an der Milvischen Brücke, beschreibt die kaiserlichen Baumaßnahmen, wie zum Beispiel den Bau der Grabeskirche in Jerusalem oder die Apostelkirche in Konstantinopel, und schildert den Tod von Konstantins Vater Constantius Chlorus ebenso wie den seiner Mutter Helena. Erst auf dem Totenbett läßt sich Konstantin nach Euseb taufen und erweist sich in seinem Tod als glücklich zu preisender Mensch, der mit Söhnen, die seine Nachfolge antreten können, gesegnet ist, der sich der Verehrung seiner Untertanen gewiß sein kann und durch viele militärische Erfolge ebenso wie durch kluge politische Maßnahmen sein Konzept der Einheit in Staat und Kirche erfolgreich verwirklicht hat. Das Bild Konstantins, das Euseb bietet, zeigt diesen als Idealtyp eines christlichen Herrschers, der sich durch seine Fürsorge für alle Untertanen, seine asketisch gelebte Frömmigkeit sowie durch seine Verbundenheit mit Gott in Glauben und Gebet auszeichnet. Der vorliegende Band bietet neben einer ausführlichen Einleitung, in der die aktuelle Forschungslage dargestellt wird, eine moderne deutsche Übersetzung mit kommentierenden Fußnoten und schließt so eine Forschungslücke im deutschsprachigen Raum.

Anbieter: buecher.de
Stand: Sep 25, 2018
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